Sonntag, 25. Juni 2017

Langsam wieder nordwärts

Seit einigen Wochen sind wir wieder unterwegs, in der Diskobay und langsam nordwärts. Der Winter war lang und kalt, sodaß viele Buchten erst spät eisfrei wurden. Besonders zahlreich sind die Eisberge in diesem Frühjahr. Wir genießen die ruhige Natur, machen viele Wanderungen und entdecken immer wieder Neues - obwohl wir nicht zum ersten mal hier segeln.

vor Anker in Qasigiannguit

Die Wanderschuhe wurden schon gut beansprucht

Rentiergeweih in Akullit

Und jetzt blüht es überall

Reinigungsarbeiten beim Auslaufen, nachdem der Anker vom Schlamm befreit wurde


Sonntag, 11. Dezember 2016

It´s not the Mars...

Wären da nicht die Schneefelder und Fjorde in der Landschaft, könnte man fast glauben auf dem Mars zu sein. Beim Wandern dort haben wir uns ein bisschen wie Astronauten auf einem fremden Planeten gefühlt.

Der erste Teil des Videos wurde in diesem Sommer im Diskofjord auf der Diskoinsel (Qeqertat) gemacht, der zweite südlich von Upernavik.

Freitag, 2. Dezember 2016

two days at the glacier, part 2

Hier ist Teil 2 unseres Videos am Upernavik-Isström. Der Rückzug des Gletschers dürfte recht deutlich zu sehen sein:




Freitag, 11. November 2016

two days at the glacier, part 1

An der über 30 km langen Abbruchkante des Upernavik Isstroem haben wir Im Sommer dieses Video gemacht. Empfehlung: HD - im Vollbilmodus ansehen.



Seit 1976 hat sich die Abbruchkante dort, wo wir gefahren sind um mehr als 7 km zurückgezogen. In Gebieten, die auf der Karte noch weiß - also als mit Gletscher bedeckt - dargestellt sind haben wir offenes Wasser, Passagen und Ankerplätze gefunden. Im kommenden 2.Teil des Videos wird dieser Rückzug deutlich zu sehen sein.

In diesem Dokument der Geological Survey of Denmark and Greenland ist der Vorgang sehr genau dargestellt:
http://darchive.mblwhoilibrary.org/handle/1912/6812

Freitag, 30. September 2016

Video: Über den Wolken

Dieses Video wurde im Juli über dem Diskofjord (Kangerdluarssuk) aufgenommen. Über unserem Ankerplatz war eine dichte Hochnebeldecke. Mit der Drohne konnten wir in die Abendsonne fliegen, leider mussten wir selbst unten bleiben. Ansehen im Vollbildmodus wird empfohlen.




Montag, 26. September 2016

Interessante Begegnung

Inzwischen sind wir in Aasiaat angekommen, die Polaris liegt für den Winter an der Mooring.

Hier haben wir eine sehr interessante Begegnung mit Matt Rutherford und seiner Crew. Diese hat uns so sehr fasziniert, daß wir darüber berichten wollen.

Matt ist der einzige und erste Mensch, der Nord- und Südamerika  einhand und nonstop  umrundet hat. Diese lange und schwierige Reise dauerte 309 Tage und führte u.a. durch die Nordwestpassage. Und das mit einem 27 ft. Boot.

Das liegt nun über 3 Jahre zurück. Inzwischen betreibt Matt mit seiner überholten, etwas größeren Yacht "Aalt" seriöse wissenschafliche Meeresforschung. Er hat hierfür die non-profit Organisation oceanresearchproject.org gegründet, die u.a. mit der NASA und der Smithsonian institution zusammenarbeitet. Projekte sind u.a. Seebodenvermessung im Inglefield Fjord in Nordgrönland, automatisierte Kalbungsmessungen an Gletscherfronten, Erforschung der Meeresverschmutzung durch Plastik und Messung des CO2-Gehaltes im Meer in Küstennähe.

Für die CO2-Messung hat das Smithsonian den Prototyp eines Apparates entwickelt, der nur einen Bruchteil der bisherigen Geräte kostet. Damit soll es in Zukunft ermöglicht werden, dass z.B. ganz normale Fahrtensegler diese Messungen vornehmen können und so viel mehr Daten erhoben werden können.

Matt und Crew verlassen Aasiaat Richtung USA.

Allein in diesem Sommer wurde so mit vergleichsweise minimalem Aufwand enorm viel erreicht. Es entstehen mit so einem kleinen Boot und so kleiner Crew natürlich nur ein Bruchteil der Kosten, die der Einsatz großer Forschungsschiffe mit sich bringt. Und es können auf diese Art viel mehr Daten gesammelt werden.

Mehr Informationen und sehr interessante Videos hierzu auf http://oceanresearchproject.org/